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  Tom Eintrag 16 am: 23.04.2012 um 16:02
Bei den Kinos ist ja keines in Süddeutschland (Stuttgart) dabei. Ich würde den Film schon gerne sehen, legt ihr eventuell eine DVD auf?
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  Edmund Eintrag 15 am: 22.04.2012 um 22:31
Habe am Samstag  den Film gesehen, großes Kino Abaton in Hamburg war sehr gut besucht. Szene aus einem "Meeting": „Und wie war ihr Tag gestern? – Besser. Warum? Gestern war ich nicht hier.” Wenn man mir als langjährigem Mitarbeiter einer der im Film vorkommenden Firmen nächsten Montag die Frage stellen würde, gäbe ich die gleiche Antwort. Die Wirklichkeit ist allerdings noch viel schlimmer als im Film dargestellt wird und bietet Stoff für eine ganze Serie.
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  Christoph Eintrag 14 am: 22.04.2012 um 19:28
Ich habe selbst einmal dem Versuch eines Restrukturierungsprozesses durch eine Unternehmensberatung erlebt. Er scheiterte grandios da ein Bereich von vorneherein ausgeklammert wurde: die Geschäftsleitung. Der Fisch stinkt vom Kopf...
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  Petra Eintrag 13 am: 15.04.2012 um 23:10
Eine grandiose Filmerzählung! Erbarmungslos wie ihr Sujet. Inhaltlich  und ästhetisch gleichermaßen großartig. Die Arbeit hat sich mehr als gelohnt, danke Frau Losmann.
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  Helga aus Leipzig (schreckliche Bestätigung) Eintrag 12 am: 14.04.2012 um 19:44
ich hatte gehofft,meine eigenen Beobachtungen in den letzten Jahren meiner Arbeitszeit wären, was die Menschenfeindlichkeit und den Zynismus angeht, von mir nur überhöht gefühlt worden.
Jetzt ist es schreckliche Gewissheit, dass die Kaltschnäuzigkeit mit der man uns bei Problemen und auch sonst ,während der Arbeitszeit begegnete, zum System gehören.
Hoffentlich wehrt ihr Euch, ihr jungen Leute!
Danke, Frau Losmann, für ihren Mut.
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  Michi (Flow - Fragwürdige Ansicht) Eintrag 11 am: 13.04.2012 um 13:02
Zitat:
„Der Mensch der im Flow ist, geht voll in seiner Tätigkeit auf. Er vergisst, was um ihm herum geschieht. In diesem Zustand macht ihm die Tätigkeit, z.B. Arbeit am meisten Spaß. Der Mensch lernt dann am Schnellsten und ist am Leistungsfähigsten“

Wie viele Menschen kennen Sie, die in Ihrer Arbeit in einen Flow Zustand kommen???


...wenn wir in einem Tun aufgehen, es selbstverständlich ist, dann stellen wir keine Fragen mehr. Dann ist der Sinn des Daseins und des Tuns eins...
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  Ewald Fischer Eintrag 10 am: 13.04.2012 um 09:34
Teil 5: Einem Richard Fuld (Lehman Brothers) durfte man nicht mit Realität kommen, sonst war man erledigt. Optimist musste man sein oder sich ihm so darstellen. So kommt der Idiotismus der hohen Finanzwelt und ihrer von der Lebenswelt abgewandten Experten zustande. Und von diesen Etagen aus, wo diese Typen schalten und walten nach eigenen Gesetzen, wird über das Schicksal von Millionen entschieden.
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  Ewald Fischer Eintrag 9 am: 13.04.2012 um 09:33
Teil 4: Steigert dieser da an dieser Stelle die Produktivität oder hemmt er sie? Um dies festzustellen, muss man das Individuum ganz genau identifizieren, und es muss wissen, dass es auf diese Weise identifiziert werden kann, damit es sich umso mehr unterwirft.
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  Ewald Fischer Eintrag 8 am: 13.04.2012 um 09:32
Teil 3: Wo im 19. Jahrhundert die Ausbeutung der Massen offen zu Tage trat, plärrt heute alle Welt von der Freiheit des einzelnen, und unter diesem völlig entfärbten Begriff entfaltet sich ungehemmt Herrschaft durch Individualisierung. Ergebnis dieses Prozesses sind freilich Individuen, die sich umso leichter in Ziffern verwandeln lassen.
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  Ewald Fischer Eintrag 7 am: 13.04.2012 um 09:31
Teil 2: Nietzsche sprach von der Sittlichkeit der Sitte, der bloßen Unterwerfung unter einen nun einmal gültigen, nicht mehr hinterfragten Moralkodex. Dieser ganze Motivationstrash, das Gewäsch von Selbstoptimierung, die letztlich nur auf Selbstausbeutung hinausläuft, die entfesselte Beschleunigung nur um ihrer selbst willen, also die totale Mobilmachung inmitten des vermeintlichen >Friedens< der Marktgesellschaft: das ist immer noch der Zug in den Nihilismus!
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  Ewald Fischer Eintrag 6 am: 13.04.2012 um 09:30
Teil 1: Angesichts dessen, was wir im Herzen unserer eigenen Kultur veranstalten, dieses Domestizieren zugunsten einer totalen Anpassung an die Welt der Erwerbsarbeit, ist die Bedrohung durch Islamisten vernachlässigbar. (Sie ist darum nicht zu ignorieren!) Gerade darum, so scheint es mir, wird sie so aufgeblasen. Wir können so angenehm von uns selbst wegblicken.
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  Edmund Eintrag 5 am: 12.04.2012 um 21:56
Endlich werden diese Praktiken mal anschaulich in die Öffentlichkeit getragen. Ich habe den Film bisher leider noch nicht selbst sehen können, aber durch die zahlreichen Presseberichte darüber kann ich schon vorab sagen, daß der Film die Zustände real schildert. Die älteren Mitarbeiter haben die Taktiken längst durchschaut und können das real existierende Grauen schlecht ertragen, bei den jüngeren Mitarbeitern wirkt meist nach einiger Zeit die Gehirnwäsche. Danke für diesen Film, Fau Losmann.
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